Für die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung fließen 2025 knapp 2,5 Mio. Euro nach Main-Spessart. Dies erfuhr der CSU-Landtagsabgeordnete Thorsten Schwab vom Vorsitzenden des Umweltausschusses im Bayerischen Landtag. Karlstadt, Steinfeld und Frammersbach profitieren von der sog. RZWas-Förderung.
Die „Richtlinien für Zuwendungen zu wasserwirtschaftlichen Vorhaben“ (RZWas) wurden zum 1. April nahtlos fortgeführt. Damit unterstützt der Freistaat die bayerischen Kommunen auch weiterhin bei der Wasserver- und -entsorgung. „Die Sanierung und der Bau von Trink- und Abwasserleitungen wird für die Städte und Gemeinden zunehmend zur großen Herausforderung“, weiß Landtagsabgeordneter Schwab, der selbst Bürgermeister ist. Ohne staatliche Zuschüsse sei dies für die Kommunen oftmals nicht mehr zu stemmen. „Deshalb freut es mich sehr heute mitteilen zu können, dass die Förderung für Karlstadt, Steinfeld und Frammersbach nun in Aussicht gestellt wird. Mir ist aber auch bewusst, dass viele Anträge aus Main-Spessart noch auf der Warteliste stehen und ich setze mich weiterhin für deren schnellstmögliche Berücksichtigung ein“, so Schwab.Die neuen Richtlinien „RZWas 2025“ sind zum 1. April 2025 in Kraft getreten und gelten bis Ende 2028. Mit der Fortführung der Förderrichtlinie besteht für die kommenden Jahre Planungssicherheit für die Kommunen. Diese soll dafür sorgen, das hohe Niveau der Investitionen in die Wasser- und Abwasserinfrastruktur aufrechtzuerhalten. Bis zu 180 Mio. Euro werden jährlich bewilligt. Damit konnten in den vergangenen vier Jahren rund 1.000 Kilometer Wasserleitung und 600 Kilometer Abwasserkanäle gefördert werden. Hinzu kamen etwa 400 Kilometer Verbundleitungen zur Sicherstellung der Wasserversorgung. Mit der Novellierung gibt es unter anderem einen neuen Fördergegenstand für die interkommunale Zusammenarbeit bei gemeinsamer Betriebsführung. Außerdem wurden die Härtefallschwellen bei besonderem Handlungsbedarf verändert.